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CALBERLAH Die Oberschüler lernen in einer neuer AG das Schwimmen. In der 7. Klasse fließen die Fähigkeiten im nassen Element mit in die Zensuren ein.

Fürs Schwimmen hatten die Lehrer der Oberschule Calberlah (OBS) den Schülern der 5. und 6. Klassen kürzlich noch ein schlechtes Zeugnis ausgestellt: Die wenigsten schafften 200 Meter in einer adäquaten Zeit, in manchen Klassen konnte sich die Hälfte nicht über Wasser halten (wir berichteten). Ein Projekt mit Unterstützung der Samtgemeinde soll Abhilfe schaffen. In dieser Woche bestanden die ersten Teilnehmer die Bronze-Prüfung.

Das sei das Ziel, berichtet Lehrerin Simone Herzberg: „Dass die Kinder den Freischwimmer erlangen.“ Angefangen hat die Gruppe im April. Dann folgten zehn Wochen lang jeden Dienstag Übungseinheiten als freiwillige AG. „Erst waren wir in der Gifhorner Allerwelle. Seitdem das Wetter schön ist, nutzen wir die Gegebenheiten vor Ort“ – also das Freibad in Edesbüttel.

Sieben Kinder sind dabei, drei davon haben am Dienstag bereits alle Disziplinen für die Bronze-Prüfung bestanden. Schwimmen können sie aber alle schon sehr gut – „bei den anderen scheitert es nur noch am Tauchen“, sagt Herzberg. Sie freut sich über die Unterstützung durch die Eltern, die die Jungen und Mädchen zu den zusätzlichen Stunden extra nach Gifhorn gefahren beziehungsweise dort abgeholt hätten.

Die Samtgemeinde Isenbüttel hat das Projekt einmalig mit 2000 Euro unterstützt – für Schwimmhilfen, Eintrittsgelder und Fahrtkosten. Mit dem ersten Durchgang soll aber möglichst nicht Schluss sein, sagt Herzberg. Die Schulleitung denke darüber nach, das Schwimmen-Lern-Angebot künftig in den normalen Sportunterricht der 5. und 6. Klassen zu integrieren. Denn eins steht fest: In der 7. Klasse müssen es die Schüler können, denn dann fließen die Fähigkeiten im nassen Element mit in die Zensuren ein.

aus: Gfhorner Rundschau vom 31.05.2017